Die Hüfte

  1. Anatomie und Grundlagen
  2. Arthrose der Hüfte und Therapiemöglichkeiten Nicht-Operativ und Operativ durch Gelenkersatz
  3. Häufig gestellte Fragen bei Gelenkersatz
  4. sonstige Erkrankungen der Hüfte
    1. Freie Gelenkkörper der Hüfte
    2. Labrumschäden der Hüfte

Anatomie und Grundlagen

Die „Hüfte“ ist ein Kugelgelenk, das zwei unterschiedliche Knochen miteinander verbindet: den Oberschenkelknochen, auch Femur genannt, und das Becken.

Das Becken hat zwei pfannenförmige Vertiefungen, die so genannten Hüftgelenkspfannen oder Acetabula. Der kugelförmige Kopf des Oberschenkelknochens liegt in der Hüftpfanne und bildet mit dieser ein Gelenk, durch das sich das Bein weit nach vorn, nach hinten und zur Seite bewegen lässt. Die Gelenkpfanne ist mit einer Knorpelschicht überzogen, die als Puffer dient und eine glatte und weitgehend reibungsfreie Rotation des Gelenks ermöglicht. (Knorpel hat die Eigenschaft, dass die knorpelüberzogenen Knochenenden mit weniger Widerstand als Eis auf Eis gegeneinander gleiten)

Die Gelenkgeometrie der Hüfte erlaubt eine sehr große Beweglichkeit und gleichzeitig ist das Hüftgelenk ein sehr stabiles Gelenk wegen der großen Kontaktflächen (Kopf-Pfanne) und der sehr stabilen Gelenkkapsel. Zusätzlich gibt es eine Art Meniskus oder Labrum mit dem das Gelenk ringförmig umgeben ist.